bevölkerung

binnenwanderung in europa

  1. Einleitung

In der folgenden Hausarbeit werden wir uns mit den Binnenwanderungsvorgängen in Europa auseinandersetzen. In einem ersten, theoretischen Teil werden die allgemeinen Trends der europäischen Binnenwanderung dargestellt. Zuerst werden die Richtungstypen der Binnenwanderung in ihrem zeitlichen Verlauf seid der Industriellen Revolution angesprochen, bevor die vorherrschenden Wanderungsmuster der heutigen Zeit vorgestellt werden. Punkt drei spricht schließlich die Ursachen für eine Wanderung, sowie die damit verbundene altersspezifischen Klassifizierung an. Zum Schluss des ersten Teils werden schließlich die europäischen Trends der Binnenwanderung vorgestellt und eine Verbindung zu einzelnen Staaten hergestellt.

Der zweite Teil dieser Arbeit stellt diese Trends anschließend ausführlich anhand von ausgewählten Beispielen vor.

  1. Binnenwanderung in Europa: Allgemeine Trends

In Europa lässt sich eine klare Struktur der Bevölkerungsverteilung feststellen. Eine hohe Bevölkerungsdichte liegt in Mittel- und Nordwesteuropa vor, während die Regionen im Süden und Norden nur sehr gering besiedelt sind. In Spanien sind verstärkt die Küstenräume besiedelt, ebenso wie in Italien, wo allerdings auch eine starke Konzentration auf bestimmte Städte zu erkennen ist. Frankreich lässt eine stark besiedelten Süden, sowie ein Hervorstechen der Region Paris erkennen. Die Britischen Inseln haben ein starkes Süd-Nord-Gefälle in der Besiedlungsdichte mit einer Konzentration rund um den Großraum London. Im Folgenden möchten wir herausfinden aus welchen Gründen diese Regionen besonders stark besiedelt sind und welchen Schwankungen in der Bevölkerung diese Gebiete unterliegen. Diese Schwankungen werden durch Binnenwanderungen der Bevölkerung ausgelöst.

Zwar wird die Binnenwanderung immer häufiger von Pendlerbewegungen abgelöst, trotzdem ist sie immer noch ein entscheidender Faktor für die Bevölkerungsverlagerung. Außerdem nimmt sie auch einen starken Einfluss auf die Altersstruktur. Welche Wanderungsbewegungen in den europäischen Staaten vorkommen und von wem sie warum durchgeführt werden soll auf den folgenden Seiten dargestellt werden.

2.1.Die Phasen und Richtungstypen der europäischen Binnenwanderung

Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Phasen der Binnenwanderung in Europa herausgebildet. In einer groben Gliederung lassen sich vier Phasen untergliedern, denen verschiedene Richtungstypen zugeordnet werden können. Beginnend mit der vorindustriellen Zeit lassen sie sich bis in die heutige Zeit fortführen. Außerdem sind die heutigen Trends der europäischen Binnenwanderung stark mit den zeitlichen Phasen im Laufe der Geschichte verbunden. Wanderungen die in einer früheren Zeit stattgefunden haben legen sozusagen den Grundstein für verschiedene Wanderungstrends der heutigen Zeit.

Als Erstes lässt sich die Urbanisierungsphase abgrenzen. Diese Phase zu Beginn der Industrialisierung ist gekennzeichnet durch ein starkes Anwachsen des urbanen Raumes, vor allem der Kernstädte. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Industrialisierung mit einem schwach ausgebauten Verkehrsnetz und ohne öffentliche Verkehrsmittel, ist es nötig, Arbeitsplatz und Wohnung in einem begrenzten, zu Fuß begehbaren, Raum zu unterhalten. Hierdurch kommt es zu einer Verdichtung der Städte. In dieser Phase ist vor allem ein Richtungstyp der Wanderungen vertreten. Es handelt sich um Land-Stadt-Wanderungen, die hier in erster Linie durch die Arbeitssuche motiviert ist (Arbeiterwanderung). Die Bevölkerungsschere öffnet sich und der entstandene Bevölkerungsdruck entleert sich in die Städte.

Ein Trend der heutigen Zeit, der durch die Phase der Urbanisierung bedingt wird ist der Trend von „Bevölkerungsverlusten in den altindustriellen Gebieten“ (vgl. GANS/OTT, in: GR 6, 55, 2003, S.22ff.). Dieser Trend kann in allen Teilen Europas beobachtet werden. Die Gebiete, die während der Industriellen Revolution starke Wanderungsgewinne zu verbuchen hatten, müssen jetzt Bevölkerungsverluste verkraften. Industriezweige der damaligen Zeit verlieren heute an Bedeutung und könne somit nicht mehr die geforderte Anzahl von Arbeitsplätzen zur Verfügung stellen. Demgegenüber gibt es Gebiete mir neuer Industrie, vor allem aus dem Bereich der Technologie, die genügend Arbeitsplätze bereitstellen und somit Wanderungsgewinne haben.

Nun folgt die Phase der Suburbanisierung, die mit der spätindustriellen Phase zusammenfällt. Zeitlich gesehen würde diese Phase um 1910 beginnen, aber sie wird in Europa durch die beiden Weltkriege bis in die fünfziger Jahre verschoben. Hierbei bewegen sich die Wanderungsströme weg von der Kernstadt an die Stadtrandlagen und das nähere Umland. Aus diesem Grund handelt es sich hierbei um den Richtungstyp der Wanderung innerhalb von Städten, wobei das Wanderungsziel im Umfeld der Stadt des Ausgangspunktes zu suchen ist, d. h. die Wanderung verläuft innerhalb der Grenzen eines Verdichtungsraumes. Dieser Wanderungsvorgang wird vor allem durch den Ausbau des Verkehrsnetzes ermöglicht, der es den Arbeitsnehmern erlaubt ihr Wohnumwelt in einer gewissen Entfernung zum Arbeitsplatz anzusiedeln.

Drittens kommt es zur Phase der Desurbanisierung, die unsere heutige Zeit betrifft. In dieser Phase bewegen sich die Wanderungsströme über die Grenzen eines Verdichtungsraumes hinaus. Die ländliche Peripherie kann zum Teil leichte Wanderungsgewinne verzeichnen, wodurch es zu einer Einwohnerzunahme in diesen Gebieten kommt. Also handelt es sich bei dieser Art von Wanderungen um Stadt-Land-Wanderungen. Diese zwischenzeitliche Trendumkehr wird durch verschiedene Motivationen ermöglicht. Zum Beispiel gibt es die Altersruhesitzwanderung, bei der sich die Erwerbstätigen nach dem Beenden des Arbeitsverhältnisses wieder ihrem Geburtsort, oder auch einer anderen ländlichen Siedlung zuwenden. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um eine Trendumkehr in dem Sinne, dass sich die Wanderungsströme nur noch in diese Richtung bewegen, da es immer noch zu leichten Wanderungsgewinnen der Kernstädte kommt.

Diesen beiden Phasen der europäischen Binnenwanderung können zwei weitere Wanderungstrends in Europa zugeordnet werden. Hierbei handelt es sich zum einen um den Trend der Counterurbanisierung, zum anderen um den der Dezentralisierung, wobei zu bedenken ist, dass diese beiden Trends sehr viel Ähnlichkeit haben.

Unter Counterurbanisierung (vgl. BÄHR, 1997, S.345ff) versteht man den Vorgang des Fortzugs aus Städten. Das städtische Bevölkerungswachstum stagniert zugunsten der ländlichen Gebiete. Hierbei profitieren vor allem die Gebiete, denen ein hoher Wert an Wohn- und Wohnumfeldbedingungen zugeschrieben wird. Großen Wert legen die Wanderer auf eine landschaftlich ansprechende Gegend, genügend attraktive Freizeiteinrichtungen, eine gute Infrastruktur und dergleichen mehr. Push-Faktoren, die zum Verlassen der Stadt motivieren, sind ebenfalls in diesen Bereichen zu suchen. Oftmals ist dieser Wanderungsvorgang auch mit dem Erwerb einer Immobilie gekoppelt. Hierfür ist auch die Bezeichnung der „Gegen-Urbanisierung“ (LEIB, 1983, S.119) geschaffen worden.

Der Prozess der Dezentralisierung ist stark mit dem der Counterurbanisierung verbunden. Hiermit wird der Vorgang bezeichnet, wenn sich die Bevölkerung nicht mehr an einem bestimmten Punkt ballt, sondern sich großflächiger über den Raum verteilt. In erster Linie profitieren hiervon die Mittel- und Oberzentren, während die Agglomerationen Abwanderungsgebiete sind.

An letzter Stelle muss die Reurbanisierungsphase genannt werden. Hier wird davon ausgegangen, dass es zu einer Bevölkerungszunahme der Kernstädte kommt. Allerdings gibt es hierfür noch keine empirische Erhebung als Bestätigung. Auch handelt es bei den zuziehenden Wanderern vor allem um bestimmte Altersgruppen. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um einen flächendeckenden Trend der über längere Zeit anhält. Immer noch überwiegt die Wanderung von der Kernstadt ins Umland der Verdichtungsräume und auch in die ländliche Peripherie. In der Regel nimmt die städtische Bevölkerung sogar ab. Dennoch gibt es in Europa einen Trend der vor allem in den Kernstädten zu Bevölkerungszunahmen führt. Hierbei handelt es sich um den Trend des „urbanen Wohnens“ (vgl. KULS/KEMPER, 2000, S.242). Dem Trend des „urbanen Wohnens“ folgen vor allem die Schicht der 18- bis 34jährigen. Sie bevorzugen die städtische Atmosphäre und die damit verbundenen Möglichkeiten. Zum Beispiel legen sie großen Wert auf unterschiedliche kulturelle Angebote. Durch diesen Vorgang kommt es in den Kernstädte zu Wanderungsgewinnen. Allerdings sind diese nicht so hoch wie man annehmen könnte, da durch die Counterurbanisierung gleichzeitig eine Abwanderung aus den Kernstädten vonstatten geht.

Man kann also sagen, dass sich die Binnenwanderungen der heutigen Zeit schwer klassifizieren lassen, da sie in verschiedene Richtungen zielen und bis jetzt noch nicht klar heraussticht, ob sich eine Richtung als wirklicher Trend benennen lässt.

2.2 Die vorherrschenden Wanderungsmuster und Trends

Für den europäischen Raum lassen sich vorherrschende Wanderungsmuster festlegen. Diese lassen sich nach bestimmten Staatengruppen zusammenfassen. So überwiegen in den südlichen Ländern Portugal, Spanien, Italien, aber auch in Irland, die Land-Stadt-Wanderungen. Die ländliche Bevölkerung wandert in die Verdichtungsräume, wodurch die ländlichen Gebiete starke Bevölkerungsverluste hinnehmen muss. Außerdem kommt es zu einer starken Überalterung der Bevölkerung.

In Skandinavien, der Alpenregion und in Teilen von Frankreich überlagern sich zwei verschiedene Richtungstypen. Auch hier handelt es sich bei einem Großteil der Binnenwanderungen um Land-Stadt gerichtete Wanderungsströme. Gleichzeitig bewegt sich die städtische Bevölkerung aber von Richtung Kernstadt in die Umlandgebiete des Verdichtungsraumes. Der Innenstadtbereich befindet sich also in ständiger Bewegung.

Schließlich lässt sich noch die Gruppe von Ländern zusammenfassen, in denen die Land-Stadt gerichteten Wanderungen nachlassen. Zum Teil können ländliche Gebiete ein Wanderungsplus verzeichnen. Stattdessen bewegen sich die Wanderungsströme von Altindustriellen Gebieten in Verdichtungsräume, die eine attraktiveres Angebot an Freizeiteinrichtungen, Arbeitsplatzangeboten usw. haben. Zu diesen Ländern gehören vor allem die Führenden während der Industriellen Revolution: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Belgien und die Niederlande. (vlg.: BÄHR, 1997, S.345)

Die unterschiedlichen europäischen Staaten weisen aber nicht nur verschiedene Richtungstypen, sondern auch unterschiedliche Trends in der Bevölkerungsbewegung auf. Die verschiedenen Länder Europas zeigen, auf Grund ihrer unterschiedlichen Geschichte, Geographie, Gegebenheiten usw., natürlich auch unterschiedliche Trends in der Binnenwanderung. Allerdings lässt sich für jeden Staat eine eigene Tendenz bestimmen, wobei Deutschland seit der Wiedervereinigung eine Sonderstellung einnimmt.

In Frankreich entwickelt sich eine Verschiebung zugunsten des Westens und Südens. Diese Gebiete erzielen Wanderungsüberschüsse, während vor allem die nördlichen Gebiete Wanderungsverluste verzeichnen. Hier liegt der Grund dieser Entwicklung in der Beschaffenheit des französischen Nordens, da es sich hierbei um die alten Industriegebiete Frankreichs handelt. Hieraus sind eine zum Teil unattraktive Landschaft, mangelnde Arbeitsplätze durch zurückgehende Industrien, sowie eine starke Überalterung abzuleiten. Der Süden dagegen besitzt verschiedene Pull-Faktoren, durch die es zu den Bevölkerungsgewinnen kommt. Bei diesem Vorgang handelt es sich um den Trend des Verlassens der Altindustriegebiete.

Auf der iberischen Halbinsel verlieren ebenfalls die Wirtschaftzentren an Bevölkerung. Hierbei handelt es sich um die Zentren Madrid, Barcelona und Bilbao, in denen es bis zur Umkehr der Wanderungsrichtung noch zu hohen Bevölkerungsgewinnen kam. Aber auch die ländlichen Gebiete verlieren Bevölkerung. Zuwachs erhalten demgegenüber die Küstengebiete, vor allem die Touristenzentren, sowie das Umland der Verdichtungsräume. Auch hier kann man vom letzten Trend sprechen, allerdings gekoppelt mit einer Dezentralisierung.

In Italien stellt sich die Wanderungsstruktur anders dar, als in den bisher angesprochenen

Ländern. Hier tritt ein starkes Nord-Süd-Gefälle hervor, da der industrialisierte Norden eine höhere Anziehungskraft besitzt. Allerdings können heute nicht mehr nur die nördlichen Provinzen Wanderungsgewinne verzeichnen, sondern auch Mittelitalien, durch die Ansiedlung neuer Technologien. Der Süden muss demzufolge Wanderungsverluste hinnehmen.

Belgien kann eine klaren Überschuss an Stadt-Land gerichteten Wanderungen aufweisen, da hier vor allem die größten Verdichtungsräume Brüssel und Antwerpen Wanderungsverluste haben, während die Situation in den Niederlanden nicht genau festzulegen ist. Sicher ist nur, dass der ländliche Norden anhaltend an Bevölkerung verliert. In Belgien kann man demzufolge klar von einem Prozess der Counterurbanisierung sprechen.

Großbritannien zeigt ein für Europa sehr typisches Bild der heutigen Zeit. Während die Gebiete im Einzugsbereich von London an Bevölkerung verlieren, verzeichnen die angrenzenden Gebiete Wanderungsüberschüsse. Hieraus lässt sich der Trend der Dezentralisierung erkennen. Außerdem kann im Vereinigten Königreich ein Süd-Nord-Gefälle festgestellt werden.

In den skandinavischen Ländern zeigt sich dagegen, dass immer noch die Verdichtungsräume positive Wanderungssalden haben. Aber nicht nur durch die Lage der Verdichtungsräume im Süden der Länder, sondern auch durch andere Faktoren bedingt, zeigt sich in Skandinavien ein Süd-Nord-Gefälle der Bevölkerung. Dieser gegenläufige Trend der skandinavischen Länder beruht vor allem auf der geringen Besiedlung der nördlichen Gebiete. Die Verdichtungsräume des Südens bieten die nötige Zahl an Arbeitsplätzen, ebenso wie die Möglichkeiten einer abwechslungsreichen Freizeitgestaltung.

2.3 Wanderungsursachen und alterspezifische Wanderungsgruppen

In der Regel teilt man die Bevölkerung, möchte man ihr Wanderungsverhalten beobachten, in vier Altersgruppen ein. Diese beruhen vor allem auf den Lebensabschnitten, in denen die Menschen von verschiedenen Dingen beeinflusst und gelenkt werden.

In der ersten Gruppe lassen sich die 16- bis 20jährigen zusammenfassen. Hier kommt die Motivation für eine Wanderung in erster Linie aus den Bereichen „schulischer und beruflicher Bildung“ (BÄHR, 1997, S.349). Die genannte Altersgruppe verlässt die peripheren Gebiete, da es dort nur eine unzureichende Anzahl an Möglichkeiten der Ausbildung in Schule und Beruf gibt. Dadurch kommt es in den Verdichtungsräumen, aber auch in Ober- und Mittelzentren zu einem Überschuss der 16- bis 20jährigen in der Bevölkerung. Aus diesen Gründen kann diese Gruppe von Wanderern als „Bildungswanderer“ bezeichnet werden.

Pheriphere Gebiete werden ebenfalls von der Gruppe der 21- bis 34jährigen verlassen. Bei dieser Gruppe liegt die Motivation vor allem in der Arbeitsplatzauswahl. Die Peripherie wird verlassen, um in den Verdichtungsräumen von einer größeren Auswahl an Arbeitsplätzen und besseren Aufstiegchancen zu profitieren. Da es sich hierbei meist um Wanderer mit einer abgeschlossenen Ausbildung handelt, werden sie als „qualifizierte Arbeitsplatzwanderer“ bezeichnet.

Die dritte Gruppe greift in die der Arbeitsplatzwanderer hinein, da es sich hier um die 25- bis 49jährigen handelt. Deren Wanderungsmotivation liegt allerdings in der Wohnungssituation. Junge Familien ziehen in der Regel weg von den Verdichtungsräumen in eher ländlich geprägte Gebiete, um, aus ihrer Sicht, bessere Lebensumstände zu erlangen. Sie werden „Wohn- und Wohnumfeldwanderer“ genannt.

Schließlich werden in der letzten Gruppe die über 49jährigen zusammengefasst. Hierbei handelt es sich überwiegend um „Altersruhesitzwanderer“. Diese Wanderungsart ist unterschiedlich stark über Europa verteilt. In Frankreich ist sie so zum Beispiel bereits stärker verbreitet als in Deutschland. Meistens bewegen sich die Wanderungsströme hier von den Verdichtungsräume in ländliche Gebiete. Vor allem attraktive Gebiete mit einem reichhaltigen Freizeitangebot können hier Wanderungsgewinne verzeichnen.

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